Süddalmatien (Kroatien) September 2015

 

Wir waren im September dort, in einem Ferienhaus.
Die Gegend selbst ist gut geeignet für die, die gern Wandern und Sehenswürdigkeiten anschauen wollen. Denn Dubrovnik, Mostar, Ston u.v.m. ist von Ploće, der Ort mit dem Ferienhaus, nicht weit entfernt. Die Stadt selbst ist von sozialistischen Bauwerken leider verschandelt, aber die Umgebung mit seinen Seen und die Nähe zum Meer um so schöner.

Tag 1 und 2

Anreise und Ploće

Wir fuhren mit dem Auto in den frühen Morgenstunden von Österreich los und
kamen viel zu gut voran. So hatten wir noch Zeit den Ort zu „bewundern“ …
naja – ehrlich gesagt waren wir erst ein wenig erschrocken.
Unten am Hafen gab es ein Lokal, welches wohl noch als das beste am Platz galt und
wo man Speisen konnte. Das Essen dort ist eher von mittlerer Qualität.
Nachdem Stärken ging es weiter zum Ferienhaus – abgelegen von der Stadt entpuppte es sich als Ort der Ruhe und Schönheit. Am nächsten Tag schauten wir uns den Hafen und die Umgebung nochmals näher an.
Die Einrichtung und Lage seht ihr in folgenden Bildern, sowie Ploće.

Tag 3

Kravica Wasserfälle

Die Wasserfälle befinden sich in Bosnien/Herzegowina und sind recht bekannt dort unten. Mit dem Auto erreicht man sie in einer knappen Stunde und sind vor allem an heißen Tagen zu empfehlen. Es gibt auch 3 Lokale, die Essen und Trinken für kleines Geld anbieten. Gezahlt kann in Euro werden, wie auch an dem kostenpflichtigen Parkplatz. Falls ihr nähere Infos braucht klickt HIER

Medjugorje

Es ist ein katholischer Wallfahrtsort, da einige Anwohner angeblich eine Marien-Erscheinungen hatten.  Heutzutage ist es eigentlich widerlegt, dennoch halten viele an dem Glauben fest. So gibt es auch im Internet sehr widersprüchliche Aussagen.
Wir selbst waren dort eher deplaziert und wurden schräg von der Seite angeschaut, weshalb nur 2 Fotos entstanden sind.
Als Zahlungsmittel wird hier nur die Bosnische Mark akzeptiert.

Tag 4

Insel Korčula

An dem Tag haben wir einen weiten Weg auf uns genommen. Denn man kann auch mit der Fähre wesentlich schneller auf die Insel ab Ploće fahren. Zuerst Ploće – Trpanj ( Halbinsel Pelješac ) und dann im Norden von Orebić nach Korčula.
Jedoch sind wir Von Ploće nach Neum (Bosnien) … nicht EU … wieder nach Kroatien… EU … auf die Halbinsel und fährt dann nach Trpanj, wo die Fähre schon seit 1,5 Stunden angekommen wäre. Das nächste Problem an dieser Route ist, daß man eben durch ein nicht EU Land fährt und wenn man von der Weingegend Pelješac einen guten Tropfen mitnehmen möchte, so sollte man sich mit Ein- und Ausfuhr auskennen.
Also kurz um… nehmt die Fähre
Die Insel selbst ist sehr grün und hat einige kleine Fischerdörfer, die touristisch gut erschlossen sind.

Tag 6

Sieben Seen Bootsfahrt

Wie schon kurz erwähnt gibt es um Ploće herum einige Seen.
Diese sind miteinander verbunden und können bei einer kostenpflichtigen Bootstour erkundet werden. Die Anlegestelle findet Ihr neben dem Stand-up Paddle, der natürlich auch vermietet und sogar Untericht anbietet. Den Link findet Ihr HIER
Des weiteren befindet sich eine nette kleine Bar am Strand und einige 100 Meter weiter ist ein Campingplatz.

Tag 7

Sveti Jure

Der Sveti Jure (deutsch Heiliger Georg) ist mit einer Höhe von 1762 m die höchste Erhebung im Biokovo-Gebirge in Kroatien.
Diesen kann man auf einer Mautstrasse erreichen, die oft einspurig ist und nicht genügend Ausweichmöglichkeiten bietet. Ihr könnt bis auf den Gipfel fahren, jedoch sind dort nur wenige Parkplätze. Wir empfehlen etwas unterhalb das Auto abzustellen und einen der zahlreichen Wanderwege in Angriff zu nehmen. Grundsätzlich gilt es seine Augen etwas offenzuhalten, denn in den löchrigen Felsen leben auch Schlangen, die durchaus auch giftig sein können. Dies gilt aber im allgemeinen für Dalmatien.
Wir verweisen HIER mal auf Tripavisor.

Makarska

Dies ist eine Stadt mit einer wunderschönen breiten Strandpromenade, auf der viele Kaffee´s und Restaurants zu finden sind.

Tag 10

Ston

Der Ort liegt an der Landenge, die die Halbinsel Pelješac mit dem Festland verbindet.
Hier wird schon seit der Antike Salz vom Meer gewonnen.
Im 14. Jahrhundert wurde mit dem Bau einer Festungsmauer begonnen, der erst Anfang des 16. Jahrhunderts abgeschlossen wurde. Diese Festung gilt trotz der teilweisen Zerstörung 1996 durch ein Erdbeben, als die größte Befestignungsmauer Europas.
Man kann auf ihr zum Teil laufen und sie wird auch liebevoll weiter restauriert,
so dass man drauf hoffen kann die Mauer einmal wieder komplett begehen zu können.
Unbedingt viel zum trinken mitnehmen !!

Tag 12

Mostar

Die Gegend um Mostar ist seit vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Bei Cim und Sutina wurden Reste von spätantiken Basiliken ausgegraben, was eine kontinuierliche Besiedlung vermuten lässt. Im Spätmittelalter stand das Neretvatal unter der Herrschaft der Familie Kosača. 1454 befand sich hier ein befestigter Übergang über die Neretva. Dieser wurde 1466 von den Osmanen erobert, die den Ort zu einem Verwaltungssitz ausbauten, der 1474 erstmals unter dem Namen Mostar (Brückenwächter) erwähnt wird. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde Mostar das Handels- und Wirtschaftszentrum der Herzegowina; zeitweilig war es auch Sitz der politischen Macht. 1566 wurde an Stelle der alten Holzbrücke die heute berühmte Steinbrücke erbaut, 1557 die Karađozbeg-Moschee. Nach dem Großen Türkenkrieg und dem Frieden von Karlowitz erhielt die Stadt neue Befestigungen.
Während des Bosnienkrieges kam es 1992/1993 in Mostar zu Kämpfen zwischen kroatisch-bosniakischen und serbischen Einheiten, 1993/1994 zu Kämpfen zwischen Kroaten und Bosniaken. Dabei wurde die Stadt unter anderem durch Vertreibungen in einen kroatisch-westlichen sowie einen bosniakisch-östlichen Teil aufgeteilt. Während des Krieges zerstörten kroatische Streitkräfte das Wahrzeichen Mostars, die Brücke Stari most, in einem mehrstündigen gezielten Beschuss.
Wenn Ihr mehr wissen wollt klickt HIER
Mostar ist ein schönes Beispiel, wo Muslime und Katholiken friedlich zusammen leben.

Tag 13

Dubrovnik

Die Stadt hat eine lange Geschichte, die HIER gut nachzulesen ist.
Es ist schon beeindruckend, wenn man über das alte Pflaster wandelt und die vielen alten Gebäude bestaunt. Die alte Stadtmauer haben wir aber aufgrund der Hitze ausgelassen und uns lieber in den kleinen Gassen ohne Hund die Zeit vertrieben.
Es ist wirklich ein wunderbarer Ort um zu verweilen und in einem der zahllosen Restaurants oder Weinstuben zu Essen oder Trinken.
Abends sind wir mit der Seilbahn hinauf auf den angrenzenden Berg gefahren, denn dort gibt es ein ausgezeichnetes Restaurant, wo wir einen Tisch reserviert hatten.
Von hieraus hat man einen spektakulären Ausblick auf Dubrovnik, seiner Stadtmauer und dem Hafen. Das alles bei ausgezeichneten Weinen und Speisen.

Segeln und Baden

Mit den Vermietern des Ferienhauses hatten wir uns so gut angefreundet, daß
wir mit Ihnen sogar ein paar mal mit zum Segeln raus fahren durften.
Wir hatten dabei stets einen riesen Spaß und uns wurde klar – hier müssen wir noch einmal hin.
Die Tage vergingen wie im Flug und auch der Tip mit dem Strand war Top. Denn es
ist in Dalamatien eher untypisch einen Sandstrand zu finden,
jedoch bei einer Flußmündung geht es.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei unseren Vermietern bedanken, auch für das tolle Essen, welches sie uns zwei mal bereitet haben. Auch die Abende, an dem wir nur zusammen ein Bier tranken waren toll.

„Als Fremde gekommen, um als Freunde zu gehen“

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